Goldbarren kaufen kann in der Regel sehr sinnvoll sein. Vor allem spricht für einen Kauf von Goldbarren, das diese zumeist aus 99,9 % Gold bestehen. Dies ist bei Goldschmuck hingegen nicht der Fall. Der Besitz von Goldbarren hat in der Vergangenheit sehr stark an Beliebtheit gewonnen. Zahlreiche Staaten sichern ihre eigene Währung durch Goldreserven ab. Goldbarren kaufen kann man in verschiedenen Größenordnungen. der klassische Goldbarren verfügt über ein exakt festgeschriebenes Gewicht von 12,44Kg. Jedoch finden sich im freien Verkauf eher kleinere Barren. Privatanleger verfügen in der Regel über Goldbarren mit einem Gewicht von 1g, des weiteren sind jedoch auch Barren mit einem Eigengewicht von 5g, 10g, 20g, 50g, 100g, 500g und 1Kg für Anleger sehr begehrt. Goldbarren kaufen kann vor allem in einer wirtschaftlichen Krise von Vorteil sein. In Krisenzeiten verlieren die meisten Währungen oftmals an Wert, der Goldpreis hingegen bleibt in den meisten Fällen jedoch weitestgehend konstant. Aus diesem Grund ist Gold bei vielen Anlegern sehr beliebt. Goldbarren kaufen kann man heute zum Beispiel im Internet, jedoch bieten auch sehr viele Banken den Kauf von Goldbarren an Privatinvestoren an. Oftmals muss man bei den Banken eine Vorbestellung tätigen, da diese die gewünschte Goldmenge oftmals bereitstellen müssen. Eine Goldbarren-Wertanlage kann zudem auch von den Banken in Schließfächern verwaltet werden.
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Seit 1927 gibt es nun schon die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, vielen besser bekannt unter dem Kürzel SCHUFA. Die über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwalten gut 440 Millionen Informationen von rund 65 Millionen Personen, geben jährlich ca. 91,5 Millionen Auskünfte an 4.500 Vertragspartner und mehr als eine Million Eigenauskünfte an Verbraucher. Damit besitzt die SCHUFA den größten Datenpool zur Beurteilung des aktuellen Zahlungsverhaltens der erwachsenen Bürger in Deutschland.
Die SCHUFA melden ihren Vertragspartner Informationen zum Kreditverhalten der Verbraucher und geben bei einer neuen Kreditanfrage Auskunft zur bisherigen Kreditbiografie des Kunden. Damit stellt die SCHUFA den Banken einen Teil der Informationen zur Verfügung, die für eine Kreditvergabe wesentlich sind. Kurz gesagt: die SCHUFA dokumentiert die Kreditwürdigkeit der Verbraucher.
Vertragspartner der SCHUFA sind Banken und Sparkassen, sogenannte A-Vertragspartner. Diese erhalten bankrelevante Positiv- als auch Negativinformationen. Dabei beschränken sich die negativen Einträge des Kunden nicht nur auf die Bankdaten sondern darüber hinaus aus anderen Branchen, wie zum Beispiel der Telekommunikation und dem Versandhandel. Außerdem können Banken und Sparkassen einsehen, ob ein Unternehmen in den letzten zehn Tagen eine Auskunft über den Kunden bei der SCHUFA eingeholt hat. Um welche Unternehmen es sich handelt wird dabei, wie bei allen anderen Informationen nicht weitergegeben.
Versandhändler und andere Unternehmen, bei denen Waren auf Rechnung oder Teilzahlung bestellt werden können sowie Telekommunikationsunternehmen mit den laufenden Kosten eines Handyvertrages, zählen bei der SCHUFA zu den B-Vertragspartnern. Bis auf die Unternehmen aus dem Telekommunikationsbereich erhalten die anderen B-Partner deutlich eingeschränkte Auskünfte. Sie werden lediglich über abweichendes Zahlungsverhalten informiert, ohne zu erfahren, in welchem Bereich diese liegen. Die Telekommunikationsunternehmen erhalten sowohl Positiv- als auch Negativinformationen aus ihrer Branche. Unternehmen, bei denen der Kunde Vertragspartner ist, werden dabei allerdings nicht genannt.
Die SCHUFA ermittelt nicht alle Daten selbst. In der Regel geben die Vertragspartner alle relevanten Daten ihrer Kunden an die SCHUFA weiter. Wer einen Kredit aufnehmen, ein Fahrzeug leasen oder einen Handyvertrag abschließen möchte, kommt heutzutage um die sogenannte SCHUFA-Klausel nicht herum. Damit erklärt sich der Kunde mit der Weitergabe seiner Daten an die SCHUFA einverstanden. Aus dem Schuldnerverzeichnis der Amtsgerichte beschafft sich die SCHUFA weitere Daten, wie Abgabe und Haftbefehl zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung. In der SCHUFA gespeichert werden persönliche Angaben wie Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht und Geburtsort sowie aktuelle und frühere Anschriften. Darüber hinaus werden Kredit- und Leasingverträge mit Betrag und Laufzeit, Daten des aktuellen Girokontos, Kreditkarten, Konten bei Telekommunikationsunternehmen und Versandhändlern erfasst und gespeichert. Als Negativinformationen kommen Forderungen, die fällig, ausreichend gemahnt und bisher nicht bestritten wurden sowie Forderungen nach gerichtlicher Entscheidung hinzu. Ebenso wird in der SCHUFA der Missbrauch von Konten und deren Nutzungsverbot dokumentiert.
In der Regel werden nach drei Jahren die negativen Einträge gelöscht, sofern diese erledigt sind und keine Gültigkeit mehr haben.
Um das Risiko eines Kreditgeschäfts zusätzlich zu minimieren, beanspruchen Banken und Sparkassen das Scoringverfahren der SCHUFA. Mit Hilfe eines Analyseverfahrens erstellt die Schutzgemeinschaft Punktwerte (engl. „score“), die den Kreditinstituten als Einschätzung für die Wahrscheinlichkeit dienen, mit der ein Kreditgeschäft vertragsgemäß vom Kunden erfüllt wird. Laut Auskunft der SCHUFA beziehen sich die Scorwerte nicht auf Einzelpersonen, sondern nur auf Personengruppen in bestimmten Risikoklassen und Branchen.
Die Ablehnung eines Kreditantrages oder eines Handyvertrags muss also nicht zwingend an einem negativen Eintrag in der SCHUFA liegen. Denn sie errechnet ohne Hinzuziehung wichtiger Daten des Kunden, wie Einkommen, Vermögen und Verbindlichkeiten einen Score, der dazu führen kann, dass ein Kunde abgelehnt wird.
Verbraucher, die Einblick in die eigenen gespeicherten Daten nehmen möchte, können dies schriftlich und über das Verbraucherportal meineSCHUFA.de beantragen. Nach der Registrierung und der Freischaltung können alle Daten online angeschaut und gegebenenfalls Rückfragen gestellt werden. Wenn in der SCHUFA negative Eintragungen festgestellt werden, sollte man sich an das Unternehmen wenden, das diese Eintragung veranlasst hat.
Selbständige und Freiberufler konnten bisher sehr schwer einen Online Kredit erhalten. Das wichtigste Kriterium war in den meisten Fällen allein der berufliche Status. Das Motiv dafür ist einfach zu erläutern, da Angestellte oder Arbeitnehmer nur ein regelmäßiges Einkommen aufzuzeigen brauchen, bei dem durch das Gehalt der Kreditwunsch gedeckt wird. Das erfolgt schnell mit der Vorlage der Gehaltsabrechnung. Besteht keine negative Schufaeintragung, erfolgt die Abwicklung der restlichen schriftlichen Formalitäten in der Regel unkompliziert und schnell. Bei Selbständigen oder Freiberuflern ist es anders als oben beschrieben. Der Nachweis eines regelmäßigen Einkommens ist meistens kompliziert oder nur schwer möglich. Das ist ein zu großer Risikofaktor für die Banken. Die Einschätzung der Kreditwürdigkeit des Antragstellers ist schwieriger und auch zeitaufwendiger. Darüber hinaus sind Kreditanwendungen standardisiert und schwerer auf die aktuelle Situation eines Selbständigen abstimmen.
Doch das scheint sich derzeit zu ändern. Banken wie CreditPlus Bank und die Netbank bieten unter Slogans wie: “Kredit jetzt auch für Selbständige“ oder ein Privatkredit für Selbständige“ auch den Selbständigen eine Möglichkeit. Damit beginnt ein Umdenken und die meistens härter arbeitenden Selbständigen und Freiberufler, bekommen langsam den ihnen zustehenden Status.
Privatkredit – Geschäftskredit
In der Regel gibt es Unterschied auch bei einem Kredit für Selbständige und Freiberuflern zwischen dem Privatkredit und dem Geschäftskredit. Mit einem Geschäftskredit können geschäftliche Investitionen getätigt werden. Der Privatkredit hilft bei den privaten Anschaffungen des Selbständigen oder Freiberuflers, meistens ist die Verwendung nicht beschränkt.
Kosten für einen Kredit an Selbständige und Freiberufler
Bei einem Kredit für Selbständige besteht kein Unterschied bezüglich der Zusammensetzung von Kosten im Vergeleich mit einem anderen Kredit. Der Effektivzinssatz setzt sich aus den Nominalzinsen und den Bearbeitungsgebühren zusammen. Daraus werden die Gesamtkosten eines Kredits kalkuliert. Der effektive Zinssatz wird in der Regel für die ganze Kreditlaufzeit festgelegt, dadurch auch die monatlich zu zahlenden Raten.
Um eine individuelle Sicherheit zu erreichen, ist es möglich, eine Restschuldversicherung abzuschließen, die bei Arbeitslosigkeit, Krankheitsfall oder Todesfällen einspringt. Falls eine solche Versicherung interessant ist, sollte man sich vorher genau informieren und prüfen, ob das Preis/Leistungsverhältnis stimmt und die wichtigen Eckpunkte für eine individuelle Absicherung enthalten sind.
Immerhin wird momentan von diversen Banken ein Kredit für Selbständige und Freiberufler zur Verfügung gestellt. Dennoch empfiehlt sich, die verschiedenen Angebote genau zu prüfen und miteinander zu vergleichen.
Das Sparbuch galt lange Zeit als des Deutschen liebste Anlageform. Auch heute schlummern auf dieser meist recht niedrig verzinsten Anlageform noch mehrere hundert Millionen oder sogar Milliarden Euro, welche auf Sparbuch Alternativen eine deutlich höhere Rendite erzielen würden. Zudem ist beispielsweise das Tagesgeld, welches genau so sicher wie ein Sparbuch ist, deutlich flexibler, da hier keine Kündigungsfrist existiert und über das Geld täglich verfügt werden kann.
Während auf einem durchschnittlichen Sparbuch rund 1,9 % Zinsen pro Jahr gezahlt werden, sind es auf einem Tagesgeldkonto meist 4,0% p.a. und mehr. Bei einem Anlagebetrag von 5.000 Euro macht dies eine Differenz von 105 Euro pro Jahr – gar nicht übel, für einen Wechsel, der nicht einmal eine Stunde in Anspruch nimmt.
Bei der Wahl der geeigneten Anlageform sollte immer auf eine ausreichende Einlagensicherung geachtet werden. Hier gilt zwischen der staatlich garantierten Sicherung sowie freiwilligen Sicherungsfonds der Banken zu unterscheiden. Gerade bei ausländischen Banken sollte hier Vorsicht gelten, wie auch der Fall der isländischen Kaupthing Bank zeigte.
Besonders attraktive Tagesgeldkonten, praktisch die Alternative zum Sparbuch, bietet meist so genannte Direktbanken an. Bei einer Direktbank handelt es sich um ein Geldinstitut, dass ohne eigene Filialen auskommt und die Kontoführung stattdessen online, per Telefon oder per Post abwickelt. Da die Ausgaben für Miete und Personal sehr gering sind, können diese Banken meist hohe Zinsen zahlen. Häufig sind Direktbanken allerdings Tochterunternehmen großer Banken, so gehört beispielsweise die comdirect bank zur Commerzbank, die norisbank zur Deutschen Bank.
