Demjenigen, der sich in der politischen Landschaft der Bundesrepublik zurechtfinden und auskennen möchte, ist zu empfehlen, über ein Zeitschriften Abo einer politischen Zeitung nachzudenken. So wird man immer zeitnah und vor allen Dingen auch tiefgründig informiert und weiß nicht nur was passiert, sondern ist im Idealfall auch über die Hintergründe der Ereignisse informiert. Das Angebot ist groß unübersichtlich, deswegen werden hier die bekanntesten und größten Zeitschriften kurz vorgestellt und miteinander verglichen.
Der Spiegel
Die auflagenstärkste deutschsprachige politische Zeitschrift ist der Spiegel mit über 900000 verkauften Ausgaben. Die Wochenzeitschrift wurde 1947 gegründet und ist damit die älteste, der hier vorgestellten Publikationen. Das Magazin wird oftmals als politisches Leitmedium bezeichnet. Dies liegt an seinem hohen Verbreitungsgrad und dem damit einhergehenden großen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. In seiner Geschichte hat der Spiegel schon zahlreiche Affären aufgedeckt und spielt daher in der politischen Öffentlichkeit eine große, oft auch kontrovers betrachtete, Rolle. Die erscheinenden Artikel sind in der Regel umfassend recherchiert und der Textanteil ist vergleichsweise hoch.
Der Stern
Der Stern wurde kurz nach dem Spiegel im Jahr 1948 gegründet und hat eine verkaufte Auflagenstärke von über 800000 Exemplaren. Ebenso wie im Spiegel werden politische und gesellschaftlich Themen behandelt, allerdings zeichnet sich diese Wochenzeitschrift, im Vergleich, vor allem durch seine bilderreichen Reportagen aus, da die Magazine auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sind. Allerdings finden sich natürlich auch hier thematisch umfassende Reportagen und Berichte.
Der Focus
Die mit großem Abstand jüngste, der hier vorgestellten Zeitschriften, ist der erst 1993 gegründete Focus. Das Magazin ist mit einer verkauften Auflage von weit über 500000 gut etabliert. Ganz im Einklang mit ihrem berühmten Schlagwort: Fakten, Fakten, Fakten, legt der Focus, im Gegensatz zu den anderen dargestellten Publikationen, besonderen Wert auf die Prägnanz und Kürze seiner Artikel. Auch hier gibt es allerdings ein Titelthema, welches besonders ausführlich behandelt wird. Der thematische Focus liegt etwas mehr auf wirtschaftlichen Themen, was wiederum mit der unterschiedlichen Zielgruppe zusammenhängt.
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