Erkennbar ist, dass in den nächsten Jahren die Gesamtbevölkerung in Deutschland immer weiter abnehmen wird, der Anteil der Senioren allerdings immer weiter steigen wird. In Folge müssen immer weniger junge Menschen die Rente für immer mehr Senioren finanzieren, was faktisch unmöglich ist. Deshalb muss versucht werden, eine solch drastische Bevölkerungsabnahme wie sie in Deutschland prognostiziert wird zu verhindern.
Auch die Politik hat nun endlich dieses Problem erkannt, diese will Familien mehr fördern um so die Geburtenrate wieder zu steigern. Dies soll konkret durch eine bessere Kinderbetreuung erreicht werden, damit die Frauen nur eine kurze Berufspause einlegen müssen. Die Politiker vermuten nämlich, dass die Karrierenachteile viele Frauen vom Kinderkriegen abhalten würden. Des Weiteren meinen Politiker, eine Erhöhung des Kindergeldes sowie eine bessere Förderung von Alleinerziehenden würde Deutschland wieder Kinderfreundlicher machen, allerdings streitet sich hierbei die Politik um genauere Pläne sowie insbesondere um die Finanzierung.
Frankreich zeigt sehr gut, dass durch bessere Betreuungsmöglichkeiten (hier steht jedem Kind ein kostenloser Betreuungsplatz gesetzlich zu) zu einer höheren Geburtenrate führen. In Frankreich kriegt jede Frau durchschnittlich 1,9 Kinder, in Deutschland hingegen nur 1,3.
In Folge eines weiteren Geburtenrückgangs wird es zu drastischen Veränderungen kommen: Die Sterberate liegt deutlich über der Geburtenrate, 2005 betrug der hieraus resultierende Sterbeüberschuss 143.000 Menschen.
Weiterhin wird es Probleme mit den sozialen Sicherungssystem geben, denn es ist, wie anfangs bereits erläutert, nicht möglich, dass die wenigen jungen Menschen die Renten der Rentner finanzieren, diese werden also dementsprechend sinken. Auch nicht zu vernachlässigen sind die Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, langfristig wird es genügend hochqualifizierten Arbeitern fehlen, was die Wirtschaft und auch den Staat (durch sinkende Einnahmen) stark belasten wird.
Fazit: Kurzfristig ist ein Bevölkerungsrückgang nicht mehr zu stoppen, allerdings könnte man langfristig mit den richtigen politischen Mitteln wieder einen Aufschwung schaffen.
Im internationalen Vergleich wird Deutschland durch einen Bevölkerungsrückgang deutlich zurückgeworfen, bei prognostiziertem Rückgang wird die BRD ab 2030 bis 2050 die Rolle der größten europäischen Volkswirtschaft an Frankreich abgeben.
Na, toll – das ist alles was zum thema “Abnehmen” kommt
Weniger Menschen in Deutschland – ist doch auch kein Wunder.
Diese Entwicklung, wie Du sie beschreibst, war vorauszusehen. Genügend Fachleute haben vor derartigem Einbruch gewarnt, leider in den politischen Gremien kein Gehör gefunden.
Bis die Massnahmen, die jetzt endlich angeschoben werden, greifen können, vergehen unzählige Jahre, die die derzeitige Situation stark verschlimmert. Es wird im Bereich Familien und Senioren zu einer weiteren Steigerung der Armut führen.
Um diesen Kreislauf zu stoppen und einen Neubeginn zu starten bedarf es Unmengen von Geld.
Leider sind die deutschen Regierungen nicht bereit, die unsäglichen und unnötigen Subventionen abzubauen und eine gezielte und sachlich vernünftige Umverteilung vorzunehmen.
Im sozialpolitischen Bereich krankt es an jeder Ecke. Niemand aber aht den Mut, hier wirklich regulativ einzugreifen.
Somit bleibt uns nur, immer wieder auf diese Missstände hinzuweisen und der Glaube und die Hoffnung auf Besserung.
Einen lieben Gruß von der
Senioren-Lobby
Der Zug ist abgefahren. Schau doch mal auf die Straßen: Die deutsche Kleinfamilie besteht schon längst aus Vater, Mutter und Hund. Das wird sich so schnell nicht ändern.